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Klangsinn, Virtuosität, Bühnenpräsenz und ein besonderes Gespür für eine interessante Programmauswahl zeichnen die Pianistin Lisa Wellisch aus. Ihr besonderes Anliegen ist es, durch spannende Musikvermittlung einem vielfältigen Publikum den Zugang zur klassischen Musik zu erleichtern – ohne Abstriche bei der stets anspruchsvollen Werkauswahl. So gibt sie besonders gerne Gesprächskonzerte und gründete 2009 die Konzertreihe „Klassik im Sigma Zentrum“ Bad Säckingen, die mit 10 hochkarätigen und durch die Künstler/innen moderierten Konzerten im Jahr einen wichtigen Kulturbeitrag in der Region leistet.

Lisa Wellisch debütierte nach dem Abitur als Solistin mit Mozarts „Jeunehomme-Konzert“ zum Auftakt des deutschen Mozart-Fests 2008. Seither gab sie zahlreiche Solo- und Kammermusik-Abende in weiten Teilen Deutschlands, in Österreich, Italien, Polen, dem Oman und der Schweiz.

Ihre breite musikalische Ausbildung erarbeitete sich Lisa Wellisch nach ihrem Jungstudium an der HfK Bayreuth (Klasse Prof. Michael Wessel) an drei verschiedenen Musikhochschulen: In Stuttgart, Freiburg und Karlsruhe absolvierte sie die Studiengänge Schulmusik für das Lehramt an Gymnasien, BA und MA Klavier Solo (Prof. Hans-Peter Stenzl und Prof. Gilead Mishory) und MA Liedgestaltung (Prof. Hartmut Höll). Klavier-Meisterkurse u.a. bei Elisabeth Leonskaja, Boris Bloch, Konrad Elser, Andrzej Jasinski und Alfredo Perl, sowie Lied-Kurse u.a. bei Irwin Gage, Ruth Ziesak, Peter Schreier, Juliane Banse und Anne LeBozec ergänzten ihre musikalische Ausbildung.

Lisa Wellisch erhielt Stipendien u.a. der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“, des Richard-Wagner-Verbands (2012), der „Gesellschaft der Freunde der Musikhochschule Stuttgart“ und ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe (u.a. 2. Preis beim Internationalen Kunstlied-Wettbewerb Karlsruhe). Sie war zu Gast bei verschiedenen Festivals wie dem Hohenloher Kultursommer, den „Europäischen Kulturtagen“ Karlsruhe, den „Kulturtagen Hirschberg“ (in deren Rahmen eine CD mit den Klavierwerken Richard Wagners produziert wurde), dem „Bayreuther Osterfestival“ und den „Concerti d´Estate Cecina“. Sie spielte als Solistin mit zahlreichen Orchestern und trat mit bedeutenden Liedpartnern auf, wie den Sopranistinnen Olena Tokar (1. ARD-Preisträgerin 2012), Olga Jelínková, Lisa Wittig, der Mezzosopranistin Marina Viotti und dem Bass Szymon Chojnacki. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören die Cellistin Tatjana Uhde (Solocellistin der Nationaloper Paris) und die Geigerin Eva Maria Preinfalk.

Ein besonderes Interesse von LisaWellisch ist das (Wieder-)Entdecken seltengespielter Werke: So führte sie beispielsweise mehrfach das Klavierkonzert Op. 7 von Clara Schumann auf und wird 2021 mit Chopins Op. 2 (Variationen über „La ci darem la mano“ für Klavier und Orchester) zu hören sein.